HKN . Kontakt . Playspots.... Heidebäche .. Harzbäche .. Holsteinische Bäche . Impressum . Downloads

Links ...Storys ..Alpines .

______________________________________________________________________________________________

Harzbäche von Jan Peter ...........untere Oker       Kalte Bode        Oderfall

__________________________________________________________________________________

Im Norden Deutschlands gibt es nicht nur Rodeospots und Wellenreitreviere, sondern auch was für unsere Sturzbachfans: den Harz. Es gibt hier viele Standartbäche wie obere Oker und Innerste, die aber den meisten Paddlern schon hinreichend bekannt sein dürften. Interessant sind aber gerade für den Kurzbootfahrer so steile Rinnen wie Söse, kalte Bode, Radau, Lonaufall, steinerne Renne, Ilse mit Ilsefällen und Ecker (für Insider: Aufzählung nicht vollständig, es gibt natürlich noch mehr Geheimtipps). Allen gemeinsam ist sehr starkes Gefälle, viele Bäume im Fluß (garantiert nicht durch Angler reingeschmissen), Befahrbarkeit nur zur Schneeschmelze im Winter und ein waches Auge der Förster und Naturschützer. Deshalb sollen hier auch keine detaillierten Beschreibungen gegeben sondern nur darauf hingewiesen werden, daß es die Bäche gibt und dass sie echt lohnenswert sind. Die Bilder sagen dann den Rest. Für Banditrunner gibt es dann noch die große Bodeschlucht mit der Zwangspassage Bodekessel (Riesenrücklauf oder aufwendiges Umtragen) und die obere Oder, die im Nationalpark Harz liegt.

Gerüchten zufolge soll der dort ansässige Oberförster schon mal von Paddlern im Winter an einen Baum gefesselt und erst nach Beendigung der Fahrt per Handyanruf von der Polizei gerettet worden sein. Kein Wunder, dass er nicht mehr zu den absoluten Paddelfans zählt, der freiwillig den Weg zum Einstieg mit der Schneefräse räumt... .Bitte verhaltet euch betont freundlich und unauffällig, denn der Förster ist jetzt nur noch mit Verstärkung (großer Hund) unterwegs und ruft lieber gleich selbst die Polizei, um nicht wieder im Schnee zwangsweise kalte Füße zu bekommen. :-) Für einige Bäche wie Steinerne Renne und Ecker ist ein Bootswagen dringend anzuraten, um kilometerweites Booteschleppen zu vermeiden, denn es führen nur gesperrte Forststraßen zum Einstieg. Ach ja, und große Talsperren gibt es auch noch, deren Mauern man schön runtersausen kann. Beispiele dafür sind die Vorstaumauer der Okertalsperre und die Rutsche der Sösemauer. Da ist unten ein pulsierender Rücklauf, über den man aber in der Regel nach 20 Meter Gefälle auf der Schrägrutsche locker hinwegsegelt. Auf alle Fälle sollte man dort die Booftechnik beherrschen!

Bodekessel der Bode - Im Megarücklauf kreist ein Topo, Paddler wurde irgendwann rausgespült

Und die Standartstrecke der Oker geht natürlich fast immer, weil kraftwerksabhängig. Schöner Spielbach mit sehr vielen Stellen für moderne Moves. Wenn die Okertalsperre allerdings im Winter randvoll ist und abgelassen werden muß, weil das Wasser sonst die Touris auf der Talsperrenmauer wegspülen würde, laufen bis zu 50 Kubikmeter Wasser pro Sekunde (normal 6 Kubik) durchs Okertal und dann wird die untere Okerstrecke bis in den gleichnamigen Ort hinein zum heißen Ritt. Sehr hohes Gefälle und Wasserwucht sollten keinen Okeraspiranten, der die obere Strecke im Sommer im Rahmen eines Lehrgangs gerade mal so geschafft hat, dazu verleiten, auch nach dem Nachstaubecken, dem Ende der "normalen" Oker weiterzufahren. Das ist jetzt nämlich alpines Wildwasser und kein Spielbach mehr. Also auch keine Flachschüsseln sondern richtige Wildwasserboote mit Volumen benutzen. Es gibt zwar eine freiwillige Selbstbeschränkung, diesen Teil nicht zu befahren, aber das gilt wohl nur für DKV-Mitglieder, denn die haben das auch aufgebracht. Also, DKV-Wimpel runter vom Boot und hinab. Es gibt mehrere Stellen mit akuter Steckgefahr bei Wasserdruck und Schwimmen tut richtig weh, wenn die Polsterung in Form von Winterspeck oder anderen dicken Protektoren fehlt. Deshalb lieber nicht aussteigen und immer locker aufdrehen. Aus diesem Grund wohl auch die freiwillige Selbstbeschränkungdes DKV: Das ist die beste Ausrede, um nicht fahren zu müssen... . Viel Spaß "in the Harzmountains", der Hoamat von Michi Neumann,

wünscht euch Jan-Peter

Manni auf der Kalten Bode

im Feb. 2004 Fotos H. Grube

______________________weiter _______________________________

© alle Bilder by JP, Soulboater.com

webmaster@hkn-web.de

© Hermann Grube 01.05.2006

 

Hermann´s Kanusite

Harzbäche